Archiv der Kategorie: Tipps und Hilfen

Quasten selber machen – so geht’s!

Quasten selber machen

Quasten sind eine tolle Sache, um Häkelstücke zusätzlich aufzupeppen. Besonders gut eignen sie sich natürlich auch für die Ecken von Dreieckstüchern. So habe ich das bei meiner Häkelanleitung für das Tuch Carpo gemacht.

Quasten sind einfach ein schönes Designelement. Sie sind aber auch perfekt, wenn man merkt, dass das Garn für einen weiteren Mustersatz nicht reicht und man das restliche Garn trotzdem noch verbrauchen mag. Mit diesem Fototutorial kannst auch du Quasten selber machen.

Du brauchst:

  • Ein Pappstück, ca. 7 x 5 cm groß (bzw. so groß, wie deine Quaste lang werden soll)
  • Wolle
  • Schere
  • Wollnadel

Quasten selber machen – so funktioniert es

    • Schneide ein Stück Pappe auf die Maße von ca. 7cm Höhe und 5cm Breite.
    • Schneide die Pappe am unteren Ende ein kleines Stück ein und klemme deinen Faden dort ein.
    • Wickel deinen Faden 40 mal um das Pappstück herum.
    • Schneide den Faden ab.
    • Schneide einen neuen ca. 30cm langen Faden ab.
    • Fädel den Faden unter deiner gewickelten Quaste durch.
    • Ziehe den Faden an die obere Kante der Pappe.
    • Mache einen Doppelknoten in den Faden und ziehe die Quaste damit zusammen.
    • Schneide die Quaste am unteren Ende auf und entferne die Pappe.

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Wolle färben mit Ostereierfarbe

Wolle färben

Wolle färben macht Spaß und ist gar nicht so schwierig. Die Ergebnisse sind jedesmal aufs Neue spannend und es ist einfach toll zu sehen, wie die weiße Wolle bunt wird und wie die gefärbte Wolle erst auf dem Strang aussieht und wie sie dann verarbeitet wirkt.

Hier findest du eine Anleitung zum Wolle färben mit Ostereierfarbe. So gelingt es auch dir und du kannst dich an deinen eigenen Farbkreationen erfreuen.

Materialien zum Wolle färbenWas du brauchst

  • Wolle mit einem hohen Anteil tierischer Fasern (z.B. aus 100% Alpaka)
  • Ostereierfarbe (hier: Farbe zum Kaltfärben)
  • Gefäße zum Anrühren der Farben
  • Wasser
  • Essig
  • Löffel
  • Latexhandschuhe
  • Schere
  • Eimer (idealerweise mit Deckel) zum Beizen der Wolle
  • abwischbare Arbeitsfläche
  • optional: Haspel und Wollwickler

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Mützengröße berechnen

Mützengröße per Durchmesser bestimmen

Wie bestimme ich eigentlich die Mützengröße? Wie lange und wie muss ich zunehmen, damit die Mütze anschließend auch passt? Dabei beziehe ich mich vor allem auf Beanies, also Mützen, die recht eng anliegen. Bei Ballonmützen und ähnlichem muss man natürlich deutlich mehr zunehmen. Wie viele andere Häkler stand auch ich einmal vor dieser Frage.

Für eine eng – aber nicht zu eng! – anliegende Mütze gibt es eine einfache Formel, um die Mützengröße zu berechnen. Alles, was man dazu braucht, ist der Kopfumfang desjenigen, für den die Mütze sein soll.
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Maschenzunahme bei Mützen

Maschenzunahme bei Mützen

Die richtige Maschenzunahme bei Mützen ist wichtig, damit der Mützenteller sich weder wellt noch sich wölbt. Im Grunde möchte man für den Teller einen flachen Kreis häkeln. Die typische Mützenform erhält die Mütze automatisch, nachdem man mit der richtigen Maschenzunahme die passende Mützengröße erreicht und dann ohne Zunahmen weiterarbeitet.

Hier erkläre ich dir das Prinzip, wie du mit jeder beliebigen Wollstärke die richtige Maschenzunahme bei Mützen machen kannst und somit auch aus jeder Wolle eine gut sitzende Mütze zaubern kannst.
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Ein Tuch spannen – wie geht das?

Spitze des Elise Shawls während des Spannens

Ich zeige dir hier exemplarisch an meinem Elise Shawl, wie man ein Tuch spannen kann. Bei manchen Mustern ist dies notwendig, da sie nur dann wirklich zur Geltung kommen. Das gilt insbesondere bei Tüchern, die „löchrig“ sind, also in Richtung Lace gehen. Eher kompakt gehäkelte Tücher zu spannen ist oft unnötig. Ein gutes Beispiel dafür ist das Half-Granny-Tuch, das in den meisten Fällen auch ohne Spannen sehr gut aussieht. Weiterlesen